Homophobe Nonne startet Religionskrieg in einer katholischen Highschool

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Homophobe Nonne startet Religionskrieg in einer katholischen Highschool

(Blogmensgo, schwuler Blog vom 1. April 2014 – und dies ist kein Aprilscherz!) Eine Nonne hat die Charlotte Catholic High School in Aufregung versetzt. Da die Schüler und ihre Eltern ihre homophoben Äußerungen nicht mochten, haben Sie die Welt mitsamt dem Papst davon informiert.

Petition von Charlotte (Screenshot)

Anfang der Petition. Zum Vergrößern klicken.

Schwester Jane Dominic Laurel ist keine Nonne wie jede andere. Sie ist gegen Homosexualität, Scheidung und unverheiratete Mütter, was sie bei einer Konferenz am 21. April in dem katholischen Gymnasium in Charlotte, NC auch klar zum Ausdruck brachte. Sie war anlässlich ihrer Doktorarbeit in Theologie eingeladen worden. Mehrere Lehrkräfte verließen den Saal mit Tränen in den Augen, als die Nonne mit ihren Hasstiraden Schwule, Lesben, Geschiedene und ledige Mütter verfluchte, deren sündiges Leben gegen die göttlichen Gebote verstoße.

Eine Aktionsgruppe aus Schülern und Eltern hat einige Tage darauf unter dem Namen Emma Winters diese Petition gestartet, die man durch seine Unterschrift unterstützen kann. Sie richtet sich ganz offiziell „an diejenigen, die diese Konferenz am 21. März 2014 an der Charlotte Catholic High School organisiert bzw. zugelassen haben“. Die Unterzeichner drücken ihre Empörung dagegen aus, dass die Organisatoren „den Inhalt der Rede [der Nonne] kannten und die Verbreitung dieser Gedanken in einer Schule, die eine Botschaft der Liebe und der Akzeptanz predigen sollte“.

Die Petition, die an den Bischof und sogar an Papst Franziskus adressiert wurde, zählt zehn wesentliche Rügen bezüglich der Konferenzorganisatoren und der Nonne auf. „Wir glauben, dass gleichgeschlechtliche Paare durchaus in der Lage sind, glückliche, angepasste und zufriedene Kinder zu erziehen“, so der Text. Weiterhin präzisiert die Petition, dass „homosexuelle Paare monogam leben können“ und „dass die Mehrheit der Homosexuellen ein vernünftiges, normales und produktives Leben führen, genauso wie heterosexuelle Menschen“.

Der Rest der Petition umreißt verbal die Nonne und ihre sonderbaren homophoben Äußerungen.

Eine zweite Schülergruppe hat jedoch eine Gegenpetition gestartet, die sich auf ihre „katholischen Überzeugungen“ stützt und sich dagegen auflehnt, dass „man eine Nonne angreife, die ihr Leben Gott gewidmet habe“.

Kommentar: Wieso gibt es hier einen Artikel über diese seltsame Geschichte in einem beliebigen Gymnasium einer gewissen Stadt in North Carolina? Nun, diese Geschichte stammt von einer katholischen Info-Webseite, wo zunächst die Argumente gegen die Nonne aufgezählt werden, bevor – zum Ausgleich – ganz kurz die Gegenpetition erwähnt wird.

Nicht nur das – die Argumente der Nonne sind, gemäß der Petition, einfach nur Augenwischerei. Männer würden schwul, weil sie masturbieren oder Pornos anschauen und so weiter. Ein Haufen Gedanken, die eher in den Bereich der Psychiatrie als zu einer vernünftigen Argumentation gehören.

Wichtig ist aber auch zu erwähnen, dass es selbst unter gläubigen Katholiken fortschrittliche und rationale Leute gibt. Im Grunde reicht es schon, sich nur die Formulierungen beider Petitionen genau anzuschauen: Auf der einen Seite eine klare und sachliche Argumentationskette, und auf der anderen Seite Bigotterie und dogmatisches Gefasel. Die Petition der Schüler und Eltern der Charlotte Catholic High School ist umso lobenswerter, weil Charlotte eine Stadt ist, in der die Sitten durch eine ausgeprägte religiöse Aufklärungsfeindlichkeit verdorben sind.

Wolfgang / MensGo
(Nach: CatholicCulture.org)

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