Ellen DeGeneres die wichtigste Homosexuelle

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...

Ellen DeGeneres die wichtigste Homosexuelle

(Blogmensgo, schwuler Blog vom 3. Mai 2014) Die amerikanische Zeitschrift Out hat in ihrer 8. Auflistung der wichtigsten LGBT-Persönlichkeiten in Amerika, genannt Power 50, die Moderatorin und Produzentin Ellen DeGeneres auf den ersten Platz gesetzt.

Power 50: Ranking 2014 | Ellen DeGeneres (vorläufige Links)

Schon seit Jahren befindet sich Ellen DeGeneres (56) auf den vordersten Plätzen im Ranking des Out-Magazins. 2007 landete sie auf dem dritten und 2009 sogar auf dem zweiten Platz. Tatsächlich ist sie in den Vereinigten Staaten äußerst bekannt und sehr geschätzt, zugleich aber auch militant in ihrem Innersten. Wenn es in den USA eine Persönlichkeit gibt, die der schwullesbischen Gemeinschaft ein positives Gesicht gibt, dann ist es eindeutig Ellen DeGeneres.

Fotomontage Out-Magazin

Wen erkennst du? Zum Vergrößern klicken. © Out.com.

Tim Cook, der nach dem Tod von Steve Jobs neuer Chef von Apple wurde, kam im Ranking auf Platz 2. Warum das? Weil er „der einflussreichste Schwule in der amerikanischen Geschäftswelt ist“. Das Magazin erkennt allerdings an, dass Cook „seine sexuelle Orientierung nie öffentlich“ gemacht hat.

Die Inhaber der Plätze 3 bis 5 des Rankings sind diesseits des Atlantik sehr viel weniger bekannt. Auf Platz 3 befindet sich die Journalistin und Chronikerin Rachel Maddow (41), gefolgt von der demokratischen Senatorin Tammy Baldwin (52), einer unermüdlichen Kämpferin für die gleichen Rechte für alle. Der Journalist Glenn Greenwald (47) kommt auf den 5. Platz.

Unter den ersten fünf befinden sich also drei Medienvertreter. Neben der Geschäftswelt und der Politik fungiert auch die Welt des Kinos und der Fernsehserien als eine Lokomotive für schwullesbische Fragen. Als Beispiel dazu seien nur die Namen Neil Patrick Harris (7. Platz), Jane Lynch (20. Platz) und vor allem Ellen Page (29. Platz) genannt, die vor allem bei jungen Leuten sehr bekannt ist.

Sehr bekannt sind auch der amerikanische Football-Star Michael Sam (24, 9. Platz) und die Basketballspielerin Brittney Griner (23, 31. Platz). Sie sind zwei der sehr wenigen Vertreter aus dem Sport in diesem Ranking.

Weniger überraschend ist die Anwesenheit der Designer Michael Kors (12. Platz) und Tom Ford (47. Platz). Der Bekanntheitsgrad dieser beiden ist auf beiden Seiten des Atlantiks sehr unterschiedlich. Kors wird als amerikanischer Christian Dior oder Yves Saint Laurent betrachtet, wohingegen Tom Ford, der für Yves Saint Laurent arbeitet, in Europa sehr viel bekannter ist.

Und Jodie Foster? Ihre Hochzeit mit Alexandra Hedison kam zu spät und war zu diskret, um sie in diesem Ranking noch mit einzubeziehen. 2008 war sie immerhin auf dem 13. Platz gelandet.

Der Basketball-Star Jason Collins findet sich in dieser Auslese der Power 50 (tatsächlich sind es 58) von 2014 nicht wieder, obwohl er sein Coming-Out im April 2013 auf äußerst spektakuläre Weise „in den Korb gelegt“ hat. Ironischerweise listet ihn das Time-Magazin Time-Magazin in seiner Mai-Ausgabe unter den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten von 2014 und widmet ihm ein Porträt aus der Feder seiner früheren Mitschülerin Chelsea Clinton.

Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass das Ranking des Time-Magazins zum ersten Mal den kenianischen Schriftsteller Binyavanga Wainaina aufführt, der kürzlich sein Coming-Out bekannt gegeben hat.

Wolfgang / MensGo
(Nach Grazia vom 27. April 2014)

 

Diesen Text teilen, bookmarken, versenden oder drucken (für weitere Auswahl klicken)

Noch keine Kommentare bis jetzt

Einen Kommentar schreiben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg