„Out in the Line-up“ zeigt Seele der schwulen Surfer

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„Out in the Line-up“ zeigt Seele der schwulen Surfer

(Blogmensgo, schwuler Blog vom 19. Juli 2014) Auf dem Surf-Filmfestival von Anglet (Frankreich) wurde der Dokumentarfilm Out in the Line-up der australischen Regisseure Thomas Castets und Ian W. Thomson über Homosexualität im Surfer-Milieu mit dem „Sonderpreis der Jury“ ausgezeichnet. Und das ist nicht die erste Auszeichnung für diese militante Dokumentation auf untypischen Pfaden.

Out in the Line-up : Webseite | Facebook | Ausführlicher Inhalt auf Englisch und auf Französisch

Filmvorschau (Trailer):

Der Dokumentarfilm von Thomas Castets, dem Gründer der Webseite GaySurfers.net, prangert das Gesetz des Schweigens an, das auf dem Thema Homosexualität im Surf-Sport lastet. Dazu haben die beiden Regisseure im Jahre 2011 zwei schwule Surfer an den Stränden von Hawaii, Mexiko, Australien und den Galapagos-Inseln begleitet. Die beiden Hauptdarsteller sind der frühere australische Surf-Champion David Wakefield, der nach 20 Jahren Karriere sein Coming-Out hatte, und sein Freund Thomas Castets.

Wie kommt es, dass ein Sport, der ursprünglich ein Ausdruck von Freiheit war, homophob und diskriminierend wird? Der Dokumentationsfilm beleuchtet die Vorurteile und überkommenen Vorstellungen sowie die erdrückende Rolle der Sponsoren und Medien, die diese aufrecht erhielten. Bis auf äußerst seltene Ausnahmen entscheiden sich Profi-Surfer systematisch für die Geheimhaltung ihrer sexuellen Orientierung in diesem Sport.

<em>Out in the Line-up</em>-Poster

Das Tabu in diesem Sport bezieht sich vor allem auf die männliche Homosexualität – die Surferinnen sind offensichtlich wesentlich offener gegenüber Lesben.

Vor der Auszeichnung in Anglet hat der Film schon ein halbes Dutzend Preise auf anderen Festivals auf der ganzen Welt eingeheimst. Eine Besonderheit ist, dass er über Crowdfunding auf Kickstarter finanziert worden war. Der größte Einzelinvestor ist der Autor und Produzent Taro Gold, der alleine 15 % des erforderlichen – und bei weitem übertroffenen – Betrags von 30.000 australischen Dollar (ca. 20.000 EUR) investierte.

Wolfgang / MensGo
(Nach NouvelObs.com und 20 Minutes vom 15. Juli 2014)

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