Homo-Ehen werden jetzt in 32 Staaten der USA anerkannt

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Homo-Ehen werden jetzt in 32 Staaten der USA anerkannt

(Blogmensgo, schwuler Blog vom 5. November 2014) Seit dem 25. Oktober 2014 wird die Homo-Ehe in Washington, DC (District of Columbia) und in 32 der 50 Staaten des Bundes rechtlich anerkannt. Präsident Obama und seine Regierung setzen nun auf eine sukzessive Legalisierung in einem Staat nach dem anderen, nachdem der oberste amerikanische Gerichtshof entschieden hat, jeden Fall einzeln zu beurteilen.

Das Weiße Haus

Das Weiße Haus in Washington, DC. © White House / Lawrence Jackson.

Eine Woche zuvor wurden Homo-Ehen erst in 26 Staaten anerkannt (siehe auch unseren Artikel vom 25. Oktober 2014).

Die offizielle Anerkennung der Eheschließung zwischen Menschen desselben Geschlechts durch die amerikanische Bundesregierung ist sehr wichtig für alle legal verheirateten Paare, weil Schwule und Lesben nur so alle Rechte und Vorteile erhalten, die heterosexuellen Paaren zustehen.
Es geht hier um alle wichtigen Dinge wie Renten und Pensionen, Sozialleistungen, das Steuer- und Erbrecht ebenso wie um das Besuchsrecht von Krankenhauspatienten und Gefängnisinsassen.

Hier die alphabetische Liste der 32 Staaten, die die Homo-Ehe anerkennen: Alaska, Arizona, Colorado, Connecticut, Delaware, Hawaii, Idaho, Illinois, Indiana, Iowa, Kalifornien, Maine, Maryland, Massachusetts, Minnesota, Nevada, New Hampshire, New Jersey, New Mexico, New York, North Carolina, Oklahoma, Oregon, Pennsylvania, Rhode Island, Utah, Vermont, Virginia, West Virginia, Washington, Wisconsin und Wyoming.
Dazu kommt noch der Bundesbezirk Washington, District of Columbia, der nicht als eigener Staat gilt.

Mehrere der 18 Staaten, in denen die Homo-Ehe noch nicht anerkannt wird, könnten in den kommenden Wochen die Seiten wechseln.

In Kansas zum Beispiel bittet der Justizminister den obersten Gerichtshof des Staats, eine Anordnung von Richter Kevin Moriarty (10. Bundesberufungsgericht) aufzuheben, das den Standesbeamten von Kansas vorschrieb, homosexuelle Paare zur Eheschließung zuzulassen. Die Anhörung hierzu wird morgen (6. November) stattfinden.

In anderen Staaten, wie z. B. Nebraska, wurden bereits widersprüchliche Urteile gefällt, und es könnte eine Zeit dauern, bis sich der Kurs wieder ändert. Mindestens drei neue Berufungsverfahren erscheinen derzeit möglich: Eine neues Verfassungsreferendum (das Referendum vom Jahr 2000, das Homo-Ehen untersagte, ist nach wie vor in Kraft), eine erneute Anrufung des 8. Bundesberufungsgerichts (welches ja die Verfassungsänderung 2006 bekräftigte) und schließlich eine Anrufung des obersten Bundesgerichtshofs (die den Ball vielleicht wieder einmal ins Aus kicken könnte).

Wolfgang / MensGo

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