US-Serie Orange Is the New Black erhält SAG-Auszeichnungen

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US-Serie Orange Is the New Black erhält SAG-Auszeichnungen

(Blogmensgo, schwuler Blog vom 28. Januar 2015) Die bereits zuvor mehrfach ausgezeichnete US-Serie Orange Is the New Black erhielt am 25. Januar 2015 zwei Auszeichnungen bei den amerikanischen Screen Actors Guild (SAG). Das biografische Epos über Alan Turings Leben, The Imitation Game, ging trotz dreier Nominierungen ohne Preis aus.

Schauspieler von Orange Is the New Black

Orange Is the New Black: Gewinn auf der ganzen Linie für die Schauspieler. © Sagawards.org.

Für ihre Rolle der Suzanne Warren (alias Crazy Eyes) in der Comedy-Serie Orange Is the New Black erhielt Uzo Aduba den Preis für die beste Schauspielerin in einer Fernsehproduktion. Bei der Auszeichnung verriet sie, dass sie „diese Rolle genau an dem Tag erhalten hatte, an dem sie den Schauspielberuf aufgeben wollte“.

Aduba wurde für ihre Rolle sogar doppelt ausgezeichnet, denn das Ensemble der Serie Orange Is the New Black erhielt auch den Preis für die beste schauspielerische Team-Leistung. Unter den etwa 40 Schauspielern des Ensembles sind auch die transsexuelle Mimin Laverne Cox und die Lesbe Lea DeLaria.

Die amerikanische Schauspielervereinigung SAG ehrte dieses Jahr auch Julianne Moore, eine große Fürsprecherin der Homo-Ehe. Für ihre großartige Interpretation einer an Alzheimer erkrankten Frau in Still Alice erhielt sie den Preis als beste Schauspielerin in einem Kinofilm.
Julianne Moore ist in derselben Kategorie auch für einen Preis bei der Oscar-Verleihung 2015 nominiert.

Der Film über das Leben des schwulen britischen Mathematikers Alan Turing, The Imitation Game, ging bei der Preisverleihung leer aus, obwohl er in mehreren Kategorien nominiert war: Beste schauspielerische Gesamtleistung in einem Kinofilm, beste männliche Hauptrolle (Benedict Cumberbatch) und beste weibliche Hauptrolle (Keira Knightley).

Cumberbatch wurde vom Hauptdarsteller eines anderen biographischen Films geschlagen – von Eddie Redmayne für seine Verkörperung von Stephen Hawking in The Theory of Everything. Beide Männer sind für den Oscar als bester männlicher Hauptdarsteller nominiert.

Keira Knightley ist ebenfalls im Rennen für einen Oscar, und zwar für die beste weibliche Hauptdarstellerin. Bei den SAG Awards hat jedoch Patricia Arquette für ihre schauspielerische Leistung in Boyhood den Preis in dieser Kategorie errungen.

Der von Morten Tyldum gedrehte Film The Imitation Game ist bei den Oscars nicht nur mit Benedict Cumberbatch und Keira Knightley, sondern auch als bester Film und in fünf anderen Kategorien im Rennen.

Boyhood und Birdman (Regie: G. Iñárritu) gelten als Favoriten für die Oscars, bei denen The Imitation Game und The Theory of Everything eher als Außenseiter gelten. Mal sehen, was bei der Oscar-Verleihung am 22. Februar 2015 passieren wird.

Kommentar: Die Liste der Nominierungen sowie der Preisträger der SAG Awards wird gerne als Indikator für die Oscars betrachtet. Etwa 20 % der Stimmberechtigten bei den SAG Awards sind auch im Gremium für die Oscars.

Hoffen wir einfach, dass dies kein schlechtes Zeichen für The Imitation Game ist, der für insgesamt acht Auszeichnungen bei der in vier Wochen stattfindenden Oscar-Verleihung nominiert ist.

Wolfgang / MensGo

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