Oscars 2015: The Imitation Game gewinnt (nur) eine Auszeichnung

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Oscars 2015: The Imitation Game gewinnt (nur) eine Auszeichnung

(Blogmensgo, schwuler Blog vom 24. Februar 2015) Trotz acht Nominierungen hat The Imitation Game nur einen Oscar gewonnen, nämlich für das Drehbuch von Graham Moore. Die Feier in der Nacht vom 22. auf den 23. Februar 2015 stand im Zeichen von Graham Moore und seiner aufwühlenden Dankesrede.

Graham Moore triumphiert bei den Oscars

Hier ein kleiner Auszug aus Graham Moores Rede:

Er erklärte, dass er im Alter von 16 Jahren einen Selbstmordversuch begangen hatte, weil „ich mich seltsam und anders fühlte und dachte, ich würde nicht dazugehören“. Wie auch bei vielen anderen Schwulen und Lesben führte seine Homosexualität bei ihm zu einem Gefühl der Andersartigkeit, zu einem diffusen Unwohlsein, das durch die Reaktionen in seinem Umfeld noch verstärkt wurde.

Und jetzt wendet sich der junge, hübsche Drehbuchautor an sich selbst und an alle jungen LGBT-Menschen, mit der Oscar-Statue in der Hand. „Du fühlst dich anders? Du fühlst dich komisch? Du denkst, du passt nirgendwo hin? Natürlich, ich verspreche es dir. Bleib komisch, bleib anders! Jetzt bist du auf dieser Bühne, und jetzt bist du derjenige, der diese Botschaft verbreitet!“

Vor einem Monat hat Graham Moore die Entstehung und die einzelnen Etappen seiner Arbeit an diesem, jetzt Oscar-prämierten Drehbuch im Detail beschrieben:

Seine Namensverwandte Julianne Moore erhielt den Oscar als beste Schauspielerin für ihre Rolle einer an Alzheimer erkrankten Frau in Still Alice. Für dieselbe Rolle hatte sie bereits einen Preis bei den SAG Awards (vgl. unseren Artikel vom 28. Januar 2015) erhalten.

The Imitation Game erhielt also nur einen Preis. Wie erwartet wurde Birdman mit seinem Regisseur Alejandro G. Iñárritu für den besten Film und die beste Regie ausgezeichnet.

Benedict Cumberbatch

Benedict Cumberbatch als Alan Turing – leider ohne Oscar.
© Oscar.com.

Für seine Rolle als Stephen Hawking in The Theory of Everything erhielt Eddie Redmayne die Auszeichnung als bester Schauspieler. Benedict Cumberbatch (Foto) ging für seine Rolle in The Imitation Game leider leer aus, ebenso wie Keira Knightley, denn die Auszeichnung für die beste weibliche Nebenrolle ging an Patricia Arquette für ihre Rolle in Boyhood, wie schon zuvor bei den SAG Awards.

Pierre Niney aux césars 2015

Pierre Niney: Schauspiel nach Maß…
(© M.Toux/Césars 2015)

Césars 2015: Ehrungen für Pierre Niney und Xavier Dolan

In Frankreich wurden in der Nacht vom 20. auf den 21. Februar 2015 die beliebten Césars verliehen. Pierre Niney (Foto) wurde für seine sehr gelungene Interpretation von Yves Saint Laurent im gleichnamigen Film von Jalil Lespert als bester Schauspieler geehrt.

Der César für den besten ausländischen Film ging an Mommy. Dieser Film des jungen Regisseurs Xavier Dolan aus Quebec hatte auch schon andere Auszeichnungen erhalten, unter anderem 2014 den Preis der Jury in Cannes.

Hier der Film-Trailer von Mommy:

Wolfgang / MensGo

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