Das Parlament von New South Wales kämpft für australisches Referendum zur Homo-Ehe

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Das Parlament von New South Wales kämpft für australisches Referendum zur Homo-Ehe

(Blogmensgo, schwuler Blog vom 24. Juni 2015) Das Unterhaus des Parlaments von New South Wales hat am heutigen 24. Juni 2015 einstimmig für die Forderung an die australische Bundesregierung gestimmt, ein Referendum zur Frage der gleichgeschlechtlichen Eheschließung zuzulassen. Dem Parlament liegt eine Gesetzesinitiative zur Homo-Ehe vor, aber die Regierungskoalition schreibt ihren Abgeordneten vor, gegen das Vorhaben zu stimmen.

Alex Greenwich, ein schwuler Abgeordneter mit viel Überzeugungskraft

Alex Greenwich – der schwule Abgeordnete aus Sydney konnte überzeugen. © AlexGreenwich.com.

Die Eingabe an das Parlament kam vom schwulen Abgeordneten Alex Greenwich aus Sydney. Auf diese Weise fordert er den australischen Premierminister Tony Abbott und seine liberale Partei auf, der parlamentarischen Abstimmung keine Steine mehr in den Weg zu legen.

Abbott stellt sich schon seit Jahren jeglichen Anstrengungen zur Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben entgegen und zwingt seinen Parteigenossen seine Meinung zum Thema auf.

Die Regierungskoalition in Australien widersetzt sich jedem schwulenfreundlichen Fortschritt, obwohl die Zahl der Befürworter stetig wächst – und zwar auch unter den Amtsinhabern der Partei, wie beispielsweise dem Premierminister von New South Wales, Mike Blaird.

Alex Greenwich verweist hierzu auch auf die Tatsache, dass nach einer Studie vom Juli 2014 etwa drei Vierter der australischen Bevölkerung der Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben positiv gegenüberstehen: 72 % der Australier und 75 % der Bürger von New South Wales.

Mindestens vier Abgeordnete von New South Wales sind offen schwul – darunter auch Alex Greenwich.

Die gesetzgebende Versammlung der Hauptstadt und der Senat haben signalisiert, dass sie entsprechende Anträge gegen den Fraktionszwang für die Abgeordneten der Regierungskoalition unterstützen.

Bill Shorten, der Vorsitzende der Arbeiterpartei (Opposition), hatte am 1. Juni 2015 eine Gesetzesinitiative zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare eingebracht, gegen die sich Tony Abbott jetzt widersetzt.

Mittlerweile spricht man jedoch bereits von einer neuen Gesetzesvorlage zum Thema, die von Abgeordneten aller Fraktionen unterstützt werden soll. Unter anderem setzt sich für diese Idee auch Christine Forster ein – die lesbische Schwester von Premierminister Tony Abbott.

Wolfgang / MensGo
(Nach Gay News Network und The Sydney Morning Herald vom 24. Juni 2015)

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