Bald Gleichheit in der Sozialversicherung für Homo-Paare in den USA

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...

Bald Gleichheit in der Sozialversicherung für Homo-Paare in den USA

(Blogmensgo, schwuler Blog vom 26. August 2015) Schwule und Lesben mit gleichgeschlechtlichem Ehepartner kommen schon bald in den Genuss der vollen Gleichheit in der amerikanischen Sozialversicherung, auch wenn der der jeweilige Staat vor dem Urteil des höchsten US-Gerichtshofs vom 26. Juni 2015 zur Homo-Ehe solche Ehen nicht akzeptierte. Diese am 20. August von der amerikanischen Regierung verkündete Maßnahme tritt rückwirkend in Kraft.

Das Datum und weitere Einzelheiten zur Umsetzung dieser Maßnahme stehen noch aus. Die US-Bundesregierung rät jedoch potenziellen Nutznießern, ihren Antrag auf diese Leistungen schon jetzt einzureichen.

Der Justizminister betonte, dass die Vorteile und Leistungen der „Social Security“ ein von der Verfassung gewährtes Recht für Ehepaare ist, das seit dem Urteil vom 26. Juni nun auch für schwule und lesbische Ehepaare gelte. Damit müssen Alters- und Witwenrenten sowie andere Leistungen für hinterbliebene Ehepartner unabhängig vom Staat des Wohnorts ausbezahlt werden.

Bislang wurden solche Leistungen des Bundes nur an Antragsteller überwiesen, die in einem Staat lebten, der die Homo-Ehe bereits vor dem historischen Urteil anerkannte.

Diese neue Linie der amerikanischen Sozialversicherungspolitik ist das Ergebnis zweier Gerichtsverfahren, die von hinterbliebenen gleichgeschlechtlichen Ehepartnern (einer Frau, Kathy Murphy, und einem Mann, Dave Williams) angestrengt worden waren.
Die beiden leben in Staaten, in denen die Homo-Ehe bislang nicht legal war (Murphy in Texas und Williams in Arkansas). Die beiden Gerichtsverfahren waren mit Unterstützung der LGBT-Interessengruppe Lambda Legal geführt worden.

Außerdem hat Bundesrichter Orlando Garcia das texanische Gesundheitsministerium dazu angewiesen, bis zum 24. August 2015 seine Verwaltungsverfahren und ‑unterlagen in Einklang mit dem nun geltenden Recht zur Homo-Ehe zu bringen.

Hierbei geht es unter anderem um die Vordrucke zu Geburts- und Sterbeurkunden, auf denen die Felder zum gleichgeschlechtlichen zweiten Elternteil bzw. Ehepartner bis jetzt leer waren. Die texanischen Behörden entschuldigen die Situation mit Software-Problemen.

Wolfgang / MensGo
(Nach The Columbus Dispatch vom 24. August 2015)

Noch keine Kommentare bis jetzt

Einen Kommentar schreiben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg