CROI 2016: Internationale Konferenz zu Retroviren in Boston

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CROI 2016: Internationale Konferenz zu Retroviren in Boston

(Blogmensgo, schwuler Blog vom 25. Februar 2016) Heute endet die 23. Konferenz zu Retroviren und opportunistischen Infektionen (CROI = Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections) in Boston. Vom 22. bis 25. Februar versammelten sich, wie jedes Jahr, wieder hochkarätige Experten zu HIV/AIDS aus der ganzen Welt.

CROI 2016: Offizielle Webseite (Englisch) | Mehrsprachige Infos von Aidsmap

Programm von CROI 2016

Jedes Jahr dasselbe: Neue Hoffnung zu HIV/AIDS… © CROI 2016.

Wie schon vor zwei Jahren (siehe unseren Artikel) wurde die internationale Konferenz von den großen multinationalen Pharmaherstellern, die auf diesem Gebiet aktiv sind, gesponsert.

Eine Impfung zur präventiven oder auch kurativen Behandlung? Es sieht so aus, als ob es dieses Jahr greifbarere Ergebnisse gäbe als in den Jahren zuvor.

Die Experten widmeten sich dieses Jahr besonders dem sehr ehrgeizigen Ziel „90-90-90“ von UNAIDS (Joint United Nations Programme on HIV/AIDS, also: Gemeinsames Programm der Vereinten Nationen zu HIV/AIDS), dass 90 % der seropositiven Menschen diagnostiziert werden können, von denen 90 % antiretroviral behandelt werden sollen, von denen wiederum 90 % eine Viruslast unter der Nachweisgrenze erreichen sollen. Damit können sie einerseits bei guter Gesundheit gehalten werden und sind andererseits (fast) nicht mehr ansteckend. Außerdem geht es um die Verbreitung von Hepatitis C und die Präexpositionsprophylaxe (PrEP), sowie um Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Finanzierung der Forschung und Behandlung.

Wie schon in den Vorjahren bietet die britische Interessengruppe NAM unter der Bezeichnung Aidsmap (s. den vorstehenden Link) wieder eine Menge an Gratisinformationen zu der Veranstaltung.

Aidsmap bietet während und nach der Konferenz wieder elektronische Newsletter in sechs Sprachen (Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch) an.

Die sehr schwierig zu verstehenden wissenschaftlichen Präsentationen und Reden werden durch die Arbeit von Aidsmap bzw. NAM auch für Laien verständlich.

Wolfgang / MensGo
(Nach Aidsmap, E-Mail vom 19. Februar 2016)

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