Österreich stärkt eingetragene Partnerschaft durch symbolische Maßnahme

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Österreich stärkt eingetragene Partnerschaft durch symbolische Maßnahme

(Blogmensgo, schwuler Blog vom 9. Oktober 2016) Am 4. Oktober hat die österreichische Familienministerin gemeinsam mit dem Innenminister eine Gesetzesinitiative zur Änderung der eingetragenen Partnerschaft auf den Weg gebracht. Ihr Ziel ist es, das Verfahren der Verpartnerung mit der heterosexuellen Ehe gleichzustellen, wobei jedoch die eingetragene Partnerschaft selbst nicht der Ehe gleichgestellt wird. Im Grunde soll diese Maßnahme die eingetragene Partnerschaft aufwerten, hat am Ende aber doch nur symbolischen Wert.

Sophie Karmasin

Sophie Karmasin. Die österreichische Familienministerin plant eine rein symbolische Maßnahme. © bmfj-gv-at.

Das geplante Gesetz sieht vor, dass gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften wie derzeit schon Ehen in Zukunft von einem Standesbeamten geschlossen werden sollen. Außerdem sollen nun auch gleichgeschlechtliche Partner den Namen des Partners an den eigenen anfügen dürfen.

Bis jetzt können schwule und lesbische Paare ihre Partnerschaft nur bei der Bezirksbehörde (entsprechend dem deutschen Landkreis) eintragen lassen, und der gemeinsam getragene Doppelname gilt nicht als ein vollwertiger Name, sondern eher als ein Gebrauchsname.

Die derzeitige Koalitionsregierung besitzt eine Mehrheit im Parlament, so dass das Gesetz wohl Ende 2016 oder Anfang 2017 beschlossen werden kann und anschließend in Kraft tritt.

Wolfgang / MensGo
Hauptquelle: OTS, 4. Oktober 2016.
Andere Quelle: foxnews.com, 4. Oktober 2016.

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