UNAIDS berichtet geringe Fortschritte im Kampf gegen HIV/AIDS

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UNAIDS berichtet geringe Fortschritte im Kampf gegen HIV/AIDS

(Blogmensgo, schwuler Blog vom 22. November 2016) Mit dem am 21. November 2016 veröffentlichen Bericht freut sich UNAIDS darüber, dass heute deutlich mehr HIV-positive Menschen in antiretroviraler Behandlung sind und startet einen Initiative für diesen Personenkreis und Menschen, die ansteckungsgefährdet sind.

Das UNAIDS-Papier ist Etappenbericht und Aktionsprogramm zugleich. Er ist unter dem Titel „Get on the Fast-Track – The life-cycle Approach to HIV“ lediglich auf Englisch erschienen.

Ende Juni 2016 waren 18,2 Mio. Menschen weltweit in antiretroviraler Behandlung, das sind 1 Mio. mehr als im Januar 2016 und sogar 3 Mio. mehr als zwei Jahre zuvor.

UNAIDS-Poster

UNAIDS: Der Bericht 2016, nur wenig ermutigend… © Unaids.org

Der Bericht wird weltweit medial kommentiert, so dass wir uns hier auf die Teile konzentrieren können, die die LGBT-Gemeinde bzw. vor allem Schwule und Transsexuelle betreffen. Die „auf den Lebenszyklus ausgerichtete“ Strategie bezieht sich auf das Verhalten und die Risiken im Hinblick auf Geschlecht, Alter und Region der HIV-positiven bzw. der infektionsgefährdeten Menschen, insbesondere den jungen Frauen (15-24) in Schwarzafrika.

Zwischen 2010 und 2015 haben sich die HIV-Neuinfektionen bei schwulen Männern um 12 % erhöht, und sind bei Sexarbeitern und -arbeiterinnen sowie bei Transsexuellen nicht gefallen. Der Bericht fordert für diese drei Personengruppen mehr und dauerhaftere Aktionen sowie mehr Geld.

Insbesondere für Menschen über 50 sollte mehr investiert werden, weil es in dieser Altersgruppe jährlich um die 100.000 neue Fälle von HIV/AIDS gibt.

UNAIDS-Karte zur Homophobie

Homophobie fördert Ansteckungsraten. © Unaids.org

Der Bericht hebt besonders die katastrophale Auswirkung von Gesetzen gegen Homosexualität und gegen Prävention bzw. Behandlung der Risikogruppen hervor.

Wolfgang / MensGo
Hauptquelle: Pressemitteilung von UNAIDS (Onusida), 21. November 2016.

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