Grindr rekrutiert den schwulen Dichter Max Wassis als Gastautor

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Grindr rekrutiert den schwulen Dichter Max Wassis als Gastautor

(Blogmensgo, schwuler Blog vom 4. März 2017) Die Dating-App Grindr will noch mehr schwule und bisexuelle Männer anziehen und startet ab März 2017 ein monatliche Reihe mit verfilmten Gedichten des schwulen britischen Dichters Max Wallis auf Video. Der junge Mann hatte bereits eine ähnliche Reihe auf Harper’s Bazaar. Mehr noch als für seine LGBT-Gedichte ist Max Wallis als Videokünstler und Model bekannt.

Groß (1,85 m) und dünn, aber auch kreativ und literarisch – Max Wallis verkörpert den Typ des gutaussehenden und romantischen jungen Manns. Seine Inspiration bezieht er von George Gordon (alias Lord Byron), der bisexuellen Dichterin Caron Ann Duffy sowie Emily Dickinson und Sharon Olds.

Im folgenden Interview von Mai 2012 spricht Max Wallis über seine Vorstellung von Poesie und ihrer Wirkung in der Öffentlichkeit. Leider gibt es einen starken Lärmpegel in diesem Video.

Einmal im Monat wird Max Wallis also ein Gedicht schreiben und die verfilmte Fassung im schwulen Netzwerk Grindr verbreiten. Er wurde sicherlich ausgewählt, weil er sich bereits in Poesie, Videokunst, Journalismus und Literatur sowie als Model einen Namen gemacht hat. In seinen Werken wie dem Buch Modern Love erzählt er am liebsten von Liebe und Verlangen in allen Formen, besonders auch dem körperlichen und sexuellen Verlangen.

Modern Love, von Max Wallis

Modern, aber nicht platonisch. © max-wallis.com

Max Wallis wird Autor, Schauspieler und Produzent der Videos sein und von Ashley Joiner als Regisseurin unterstützt werden, die den Dokumentarfilm Pride? gedreht hat. Dieser wird am 26. März beim Londoner LGBT-Kinofestival BFI Flare zum ersten Mal gezeigt werden. (Die Karten dafür sind leider bereits komplett ausverkauft.)

Die Videos von Wallis und Joiner werden zeitgleich über die Grindr-App und die neue Online-Plattform von Grindr namens Into veröffentlicht werden.

Kommentar: Lassen wir uns von der Arbeit von Max Wallis einmal überraschen. Auf jeden Fall weiß der junge Künstler sich in Szene zu setzen, sei es auf Papier oder im Bild.

Wolfgang / MensGo
Hauptquelle: Max Wallis in The Guardian, 26. Februar 2017
Erstquelle: ActuaLitté, 3. März 2017.

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