Das Vermächtnis von Gilbert Baker: Die Regenbogenflagge

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...

Das Vermächtnis von Gilbert Baker: Die Regenbogenflagge

(Blogmensgo, schwuler Blog vom 4. April 2017) Im Alter von 65 Jahren ist der amerikanische Künstler Gilbert Baker am 31. März 2017 in New York verstorben, wo er seit 1994 lebte. Er hatte im Jahr 1978 die Regenbogenflagge entworfen, die die Freiheiten und Forderungen der Schwulen symbolisiert. Zusammen mit Harvey Milk wurde er einer der ersten offen schwul lebenden gewählten Volksvertreter in einer amerikanischen Großstadt. Die LGBT-Gemeinde trauert um ihn, und schon bald nach der Todesnachricht kamen Ehrbezeugungen von rund um den Globus.

Tweet von Cleve Jones

Trauer in der LGBT-Community, und Anteilnahme für Cleve Jones.

Neben seinem Lebensgefährten Cleve Jones war Gilbert Baker zuerst in San Francisco als Aktivist bekannt geworden. Dort hat er auch 1978 seine berühmte Regenbogenflagge erschaffen. Die ursprüngliche Version zeigte acht Farben, später dann sieben (ohne Rosa) und schließlich ab 1979 nur noch sechs (Verschmelzung von Indigo mit Hellblau).

Gilbert Baker, Barack Obama

Gilbert Baker und Barack Obama, zwei bedeutende Menschen mit Symbolkraft (DR).

Gilbert Baker war ein großer Anhänger von Spruchbändern, Flaggen und Logos. Dennoch hat er sein Regenbogen-Design nicht patentieren lassen, weil er es als Gemeingut betrachtete – lange bevor man über dieses Konzept („Creative Commons“) überhaupt sprach.

LGBT-Flagge

Die LGBT-Vielfalt in allen Farben. © wikipedia.org

Zuletzt war er im Dokudrama When We Rise von Dustin Lance Black und Gus Van Sant erschienen, das die Geschichte von 50 Jahren Kampf für die Rechte der LGBT-Community erzählt.

Im nachfolgenden Interview erzählt Gilbert Baker, wie es zur Regenbogenflagge kam und wie sie zu diesem universellen Symbol für Vielfalt und Kampf um gleiche Rechte für alle wurde.

Wolfgang / MensGo
Erstquelle: france24.com, 1. April 2017.

1 Antwort

  1. Die Flagge ist nun schon sehr berühmt geworden. Das Vermächtnis haben wir also diesem Amerikaner zu verdanken. Ich muss sagen, dass das sicherlich einen Haufen Mut gebraucht hat um als erster da hin zustehen. Danke für die Infos!

Einen Kommentar schreiben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg