Matt Rood aus England wird Mister Gay Europe 2017

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Matt Rood aus England wird Mister Gay Europe 2017

(Blogmensgo, schwuler Blog vom 19. August 2017) Der Engländer Matt Rood (37) wurde am 5. August 2017 in Stockholm während der Stockholm Pride zum Mister Gay Europe 2017 gewählt. Er folgt dem Belgier Raf Van Puymbroeck, der den Titel im Jahr 2016 geholt hatte.

Matt Rood gewann vor dem Iren Stephen Lehane (24) aus Irland, Steven Whyte (39) aus Schottland und dem Walliser Ben Brown.

Matt Rood

Matt Rood, Mister Gay Europe 2017: Mit Charme und Überzeugung. © mrgayeurope.com

Etwas überraschender Sieg

Matt Rood holte 815 Punkte von einem theoretischen Maximum von 1200 Punkten, obwohl die Internet-Gemeinde, deren Stimme immerhin 20 % zählte, ihn nur auf Platz 4 platziert hatte. Die Internet-Wähler hatten den Schotten Steven Whyte auf Platz 1 gesetzt.

In dem nachstehenden Vorstellungsvideo erklärt Rood, dass er sich stark für das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare und Pflegefamilien einsetzt, besonders weil in England 9000 Plätze bei Pflegeeltern fehlen.

Muskeln und Verstand

Für seine sozialen Ziele nimmt er auch sein eigenes Geld in die Hand, was Tore Aasheim, den Präsidenten von Mister Gay Europe, besonders beeindruckt hat.

Matt hat in den Kategorien My Project und Social Media gewonnen und wurde Zweiter beim Photo Shooting und dem sportlichen Wettkampf. In den beiden letzten Kategorien hat übrigens der deutsche Kandidat gewonnen.

Dieses Jahr haben nur 11 Bewerber am Wettbewerb teilgenommen. Verschiedene Länder wie Spanien, Ungarn und Frankreich waren dieses Jahr nicht dabei.

Mister Gay Europe 2018 in Polen

Polen wurde dieses Jahr durch Kacper Sobieralski (26) vertreten, dem amtierenden Mister Gay Poland 2017, und die kommende Ausgabe von Mister Gay Europe wird vom 4. bis 12. August 2018 in Polen stattfinden.

Es steht derzeit noch nicht fest, in welcher polnischen Stadt der Wettbewerb abgehalten werden wird, aber mit diesen Informationen wird in den nächsten Wochen gerechnet.

Rechte einfordern

Warum nicht in einem schwulenfreundlicheren Land als Polen? Eben weil in Ländern wie Polen noch so viel erreicht werden muss, bevor gleichgeschlechtliche Lebensweisen auch dort endlich anerkannt werden. Das ist laut einer Pressemitteilung der Veranstalter von genau der Grund: Nämlich die Solidarität mit diesen Ländern.

Auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch an Matt Rood für seinen Sieg und auch für sein großes Herz.

Wolfgang / MensGo
Hauptquelle: Mister Gay Europe, 5. August 2017.

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